Das Richtfest rückt immer näher…
Ein Update aus unserem Senegal-Projekt

07.11.2016_14Seit dem letzten Update aus unserem Senegal-Projekt Mitte August hat sich auf unserer Baustelle einiges getan: Zum Ende der Regenzeit konnten wir gemeinsam mit unserer „Équipe“ das Mauerwerk und den Ringanker fertigstellen. Schon jetzt lässt sich erahnen, wie die fertige Kfz-Werkstatt in Zukunft aussehen wird. Während der Innenbau des Gebäudes bereits steht und alle Stahlträger der Dachkonstruktion installiert wurden, fehlen außen noch ein paar Quadratmeter, die nun mit Zement verputzt werden müssen. Sehr bald können wir also das Richtfest feiern.

Für das Mauerwerk wurden tausende Zementsteine mithilfe ortsüblicher Metallformen angefertigt; und aus Holz zusammengeschraubte Schalungen hielten die insgesamt rund 150 Meter Ringanker-Beton an Ort und Stelle. Für die Mauer- und Ringankerarbeiten auf luftigen 5 Metern Höhe fertigten wir zudem mehrere Holzgerüste an, die mittlerweile unserem Metallbauer Pape und seinem Team beim Decken des Daches mit Trapezblech zugutekommen. Um die Arbeitsabläufe möglichst effizient zu gestalten, haben wir unsere Équipe während der Anfertigung der Mauern, des Bewährungsstahls und Stahlbetons in mehrere Teams unterteilt, die für die unterschiedlichen Verfahrensschritte zuständig waren.

Da wir nun auch Strom vom örtlichen Versorger „Senelec“ beziehen und das Erdkabel verlegt ist, können wir getrost mit dem Bau der Auffahrrampen und des Wassergrabens beginnen. Hierfür wurden bereits jede Menge Sand herangeschafft und ein Graben ausgehoben, der in den nächsten Tagen mit Bewährungseisen ausgekleidet und mit Zement gefüllt wird. Auch im Innenbereich gibt es noch reichlich zu tun. In den ersten Räumen ist der Estrich schon gegossen. Im nächsten Schritt werden nun die Fliesen gelegt, um die Sanitäreinlagen in den Gebäuden installieren zu können.

Der Teamgeist der Mannschaft ist nach wie vor auf einem Dauerhoch. Wahrscheinlich nicht zuletzt schon deshalb, weil wir neben den Bauarbeiten viel Zeit mit den Einheimischen verbringen und weiterhin die Fertigstellung größerer Bauabschnitte mit einem Festmahl feiern. Hierzu wird meist ein kleines Schwein geschlachtet und gemeinsam in mühsamer Arbeit zubereitet. Abende wie diese klingen dann meist bei einem Glas Cajun und viel Tamtam-Getrommel aus.

 

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