Der Kampf gegen Waffen und MINEN
Predigt von Christel Neudeck in Kevelaer am 25. März 2018

10.04.2018Als ich vor wenigen Wochen wahllos einen von Ruperts Ordnern aufschlug, fand ich diesen Text von 1994, den ich Ihnen zumuten möchte, damit wir verstehen, worum es geht: „Als ich im Militärkrankenhaus von Phnom Penh sitze, bin ich tief erschüttert. Der Junge, der da im versifften Bett mit dem dreckigen Lappen liegt, verbunden mit blutenden Verbänden, aus denen der Eiter vermischt mit Dreck und Blut hervorquillt – ist das noch ein Mensch? Ja, ästhetisch können wir solche Todesfälle noch aushalten – oder auch das Schweißtuch der Veronika, das dem ersten großen Märtyrer Jesus Christus gereicht wurde – in abschreckender Absicht, damit nie wieder ein Mensch so leiden müsse – oder, wenn, dann nur für andere: „ Niemand ist größer als wer sein Leben gibt für seine Schafe.“

Damals in Kambodscha ging es um Minen, die im Krieg eingesetzt wurden, um Menschen zu verletzen und die Gesellschaft zu demoralisieren. Noch lange nach den Kriegen liegt dieses Teufelszeug in den Böden, weiterhin bereit, Menschen zu verstümmeln oder umzubringen. Rupert konnte die Bilder eben nicht aushalten, schrieb nach mancher Reise mit heißer Feder therapeutisch die Bilder aus seinem Kopf heraus (…).

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