Etappenziel erreicht
Neues aus Kougnara

23.05.2017_12Seit Anfang des Jahres bauen wir Grünhelme ein Geburtshaus für die Menschen im südsenegalesischen Kougnara. Zwischenzeitlich konnten wir vieles mit den freiwilligen Helfern aus der Umgebung bewegen. Trotz der täglichen Temperaturen von 40 Grad und mehr, hat unsere achtköpfige Equipe ganze Arbeit geleistet: Unter den neugierigen Blicken der Dorfgemeinschaft haben wir den Rohbau des Geburtshauses so gut wie  fertiggestellt.

Die Arbeiten an Fundamenten, Bodenplatte, Stützen und Ringanker sowie die Mauerarbeiten sind bereits abgeschlossen – die Verputz- und Estricharbeiten sind bereits in vollem Gange.

Ebenfalls konnten wir die Sanitärleitungsverlegung unter der Bodenplatte und die Arbeiten am Septic-Tank beenden. Dieser kommt überall dort zum Einsatz, wo es keine geregelte Abwasserentsorgung gibt. Durch ein Drei-Kammersystem gewährleisten wir somit die biologische Entsorgung des Abwassers aus dem Geburtshaus.

Parallel hierzu hat unser Partner für den Stahlbau, Pape, in seinem Atelier die Dachträger fertiggestellt. Diese werden in den kommenden Tagen auf die Baustelle geliefert. Somit haben wir unser größtes Etappenziel erreicht: Das Dach des Geburtshauses wird vor der, für Juni erwarteten, Regenzeit stehen.

Das bedeutet für die Materialien und uns nicht nur Schutz vor dem eintretenden Regen, sondern vor allem auch zukünftiges Arbeiten im Schatten. Mit dieser Aussicht freuen wir uns doppelt auf die anstehenden Fliesen-, Maler- und Elektroarbeiten.

Wie wir es bereits aus unserem Projekt in Ziguinchor kennen, erfreut sich auch der von uns gebohrte Brunnen, den wir ganz zu Beginn der Baustelle gebaut haben, größter Beliebtheit. Da die Solarpumpe weit mehr Wasser fördert als die Baustelle und später die Geburtsstation benötigen, besucht uns die gesamte Nachbarschaft mit jeder Art von Gefäßen und holt sich frisches Trinkwasser ab.

Mit der Aussicht auf baldige Arbeit im Schatten und darauf, das Projekt gut zu beenden, gehen wir die letzte Etappe an.

Unser Team freut sich wie immer über die Unterstützung von erfahrenen Handwerker*innen und Bautechniker*innen, die vor Ort mit anpacken wollen. Der Dank gilt unseren Unterstützer*innen für die vielen großzügigen Spenden.

 

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