„Tausende von Kranken würden nicht mehr versorgt“
Weihnachtsbrief von Martin Happe, Bischof von Nouakchott

Unlängst erhielt ich einen Anruf vom deutschen Botschafter in Nouakchott. Er bat mich, um eine dringende Unterredung und entschuldigte sich gleichzeitig, dass er nicht zu mir ins Bischofshaus kommen könnte, sondern mich bitten müsse, zu ihm in die Botschaft zu kommen. Ich fahre also zur Botschaft und werde in der Eingangshalle vom Botschafter persönlich in Empfang genommen. Weiterlesen „„Tausende von Kranken würden nicht mehr versorgt“
Weihnachtsbrief von Martin Happe, Bischof von Nouakchott

Wo die Sterne heller leuchten
Afghanistan: Drei Monate in Haustsche – erlebt von Karl-Heinz Sachsenmaier

Karl-Heinz Sachsenmaier hat aus einem Engagement für die Grünhelme in Afghanistan 2005 das Optimum und das Maximum gemacht. Er kam damals bei dem Bau einer Schule ganz auf seine Kosten, hat die Zeit bei den bäuerlichen Afghanen der Provinz Herat genossen. Und er hat daraus auch noch ein Tagebuch und dann noch ein richtiges Buch gemacht. Weiterlesen „Wo die Sterne heller leuchten
Afghanistan: Drei Monate in Haustsche – erlebt von Karl-Heinz Sachsenmaier

Ein Freitag der Rückschau und Ziele
Graduation-Day und Eröffnung des Solarkiosks am Nelson Mandela Educational Center in Ruanda

Wie kurz zwei Jahre sein können und was sich in dieser Zeit alles entwickeln kann, wird in Ruanda einmal mehr deutlich: Zeit und Intensität werden hier mit anderen Maßstäben gemessen. Am vergangenen Freitag konnten wir einen Blick zurück auf unsere Arbeit werfen. Grund hierfür war der „Graduation Day“ für die 2009er Studenten, die nach ihrer zwei-jährigen Fachausbildung in Elektro- und Bautechnik ihr offizielles Abschlusszertifikat erhalten haben. Weiterlesen „Ein Freitag der Rückschau und Ziele
Graduation-Day und Eröffnung des Solarkiosks am Nelson Mandela Educational Center in Ruanda

Eine neue deutsche und europäische Politik?
Ein Plädoyer von Prof. Udo Steinbach für einen Paradigmenwechsel der deutschen Israel-Palästina-Politik

Das war ein wuchtiges Plädoyer für eine Änderung oder einen Paradigmenwechsel der deutschen Außenpolitik an Haupt und Gliedern: In einem leidenschaftlichen Plädoyer hatte sich Prof. Steinbach (bis 2008 Leiter des Deutschen Orient-Instituts in Hamburg) bei der Tagung in der „Hegge“ seinem Thema zugewandt und eine ganze Fülle von bisher nur verborgen möglichen und zugestandenen Reflexionen sich erlaubt. Weiterlesen „Eine neue deutsche und europäische Politik?
Ein Plädoyer von Prof. Udo Steinbach für einen Paradigmenwechsel der deutschen Israel-Palästina-Politik

Mit Volldampf in den „Winter“
Der Häuserbau für die Flutopfer in Pakistan geht weiter

OLYMPUS DIGITAL CAMERADas Wort Winter im Zusammenhang mit Pakistan zu benutzen, wo dort Temperaturen von 10 Grad maximal Plus zu gewärtigen sind bei uns es die letzten Tage regelmäßig bis an 10 Grad Minus geht, ist schon komisch. Aber man muss sich nur einmal in Menschen hineinversetzen, die keinerlei Haus und Dach über den Kopf haben, geschweige denn Zentralheizung oder Öfchen. Weiterlesen „Mit Volldampf in den „Winter“
Der Häuserbau für die Flutopfer in Pakistan geht weiter

Der Kampf gegen die „globale Pyromanie“ geht weiter
Lotta continua: Zu dem Vermächtnis von Hermann Scheer, Kurator der Grünhelme

Hermann Scheer hat an diesem letzten Buch bis zum Schluss gearbeitet. Es wirkt wie sein Vermächtnis. Als ich erfuhr, dass die Gorleben Protestierer im Wald still gestanden sind mehrere Minuten, um ihrem Vorbild und Vorreiter Hermann Scheer zu gedenken, wusste ich: Wir sollen dieses Erbe als Grünhelme weitertragen. Weiterlesen „Der Kampf gegen die „globale Pyromanie“ geht weiter
Lotta continua: Zu dem Vermächtnis von Hermann Scheer, Kurator der Grünhelme

Jetzt müssen wir nach vorn schauen!
Zu den Wiederaufbauarbeiten der Grünhelme in Pakistan

12.11.2010_2Noch immer sind die Ausmaße und die Größe der Flutkatastrophe in Pakistan vom August 2010 nicht zu erfassen und zu beschreiben. Rund 20 Millionen Menschen sind betroffen. Sie haben ihr Leben, das ihrer Angehörigen und oder ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Die Beteiligung der Welt war in den ersten Tagen der Katastrophe groß. Es wurden Zeltstädte aufgebaut und Lebensmittel für die Menschen in den Flutgebieten geliefert. Auch die Grünhelme haben Ende August einen Mitarbeiter (Nedim Goletic) nach Pakistan entsendet. Weiterlesen „Jetzt müssen wir nach vorn schauen!
Zu den Wiederaufbauarbeiten der Grünhelme in Pakistan

Solar-Kiosk – die Zukunft beginnt in Ruandas Dörfern
Eine Produktion des Nelson Mandela Educational Centre (NMEC)

09.11.2010Wer das erste Mal nach Ruanda reist und am Flughafen Kigali ankommt, meint vielleicht, er sei in einer Stadt angekommen die Singapur nachstrebt. Eine gut ausgebaute Infrastruktur, eine fast 100%ige Abdeckung der Haushalte mit Stromanschluss. Jedoch leben ca. 85% der Bevölkerung Ruandas in der ländlichen Region, wo die Situation sehr viel anderes aussieht. Diese Dörfer haben nur einen begrenzten Zugang zum öffentlichen Stromnetz, der Energieversorger kann das lokale Netz nicht stabil und schnell genug ausbauen, jeder Haushalt muss den Anschluss voll bezahlen und es kommt aufgrund der schwachen Versorgung zum häufigen Ausfall des gesamten Netzes. Weiterlesen „Solar-Kiosk – die Zukunft beginnt in Ruandas Dörfern
Eine Produktion des Nelson Mandela Educational Centre (NMEC)

Richtfest in Kibe
Grünhelme bauen die zweite Schule in der DR Kongo

01.11.2010Am 27. Oktober war ein schöner Tag in der entbehrungsreichen Geschichte der kleinen Ortschaft Kibe. Das erste von drei Schulgebäuden hatte einen fertigen Dachstuhl und es konnte also Richtfest gefeiert werden. Wir hatten eine Ziege nach langen Handeln auf dem Markt auf 55 Dollar heruntergehandelt und daraus wurden für die 40 Arbeiter und Freiwilligen, die es bisher gegeben hat, eine Festmahlzeit (mit Fleisch) und Palmwein (für die Christen) und Saft für die Muslime bereitet. Die Stimmung war gut, zumal sich auch noch die Cap Anamur Ärztemannschaft aus dem benachbarten Kamituga einfand und mit einem Kasten Bier die Stimmung nochmal anhob. Weiterlesen „Richtfest in Kibe
Grünhelme bauen die zweite Schule in der DR Kongo

Als Palästinenser in Deutschland
Zum Buch von Aref Hajjaj über seinen Preis der Integration

Das ist ein inhaltsreiches Buch, auf das wir gewartet haben. Der aus Jaffa stammende, 1944 dort geborene Palästinenser Aref Hajjaj erzählt über eine von außen gesehen erfolgreiche Integrationskarriere in Deutschland. Aber er erzählt, wie schwer es war, ein Deutscher zu werden und das noch für einen Palästinenser: „Der Preis der Integration“ ist nicht nur von der Ankunftsgesellschaft zu zahlen, auch von dem, der sich gern engagieren will. Er schaffte es immerhin bis zum Dolmetscher im Deutschen Auswärtigen Amt (AA). Weiterlesen „Als Palästinenser in Deutschland
Zum Buch von Aref Hajjaj über seinen Preis der Integration