Wie kann man so vieles so falsch auf einmal machen?
Afghanistan: Eröffnung der 32. Schule und des ersten Skateboard-Parks

09.08.2010_1Die Unsicherheit wächst in Afghanistan und für die Afghanen mit jedem neuen ausländischen Soldaten und weiterer Rüstung und Waffen, die hineingebracht werden. Der Wiederaufbau des Landes und der Aufbau der Wirtschaft, die 2002 bis 2005 in so guten Prognosen waren, sind völlig zusammengebrochen. Jetzt kam es wieder zu einem (wahrscheinlich) schweren Raubmord an zehn ausländischen und christlichen Ärzten, dazu noch in dem schwierigsten Teil des Landes, Nuristan, der als letzter von Afghanistans Provinzen islamisch wurde. Weiterlesen „Wie kann man so vieles so falsch auf einmal machen?
Afghanistan: Eröffnung der 32. Schule und des ersten Skateboard-Parks

„Nelson Mandela Educational Centre“ auf der Zielgerade
Noch 18 Monate bis zur Übergabe des Berufsschulzentrums in Kigali/Ruanda

02.08.2010Vor mehr als 2 Jahren haben wir mit der Ausbildung im „Nelson Mandela Educational Centre“ (NMEC) begonnen und von Anfang an stand fest, dass das Zentrum Ende 2011 an die ruandische Regierung übergeben wird. Nun befindet sich das NMEC in den letzten 18 Monaten mit deutscher Grünhelme Leitung. Deshalb war ich nach Kigali geflogen, um mit den Autoritäten ein zweites Memorandum of Understanding zu besprechen, welche die Schritte für unseren Transfer aus dem NMEC beschreibt und die ruandische Seite in die Verpflichtungen hineinsetzt, die Grünhelme schon vollzogen haben. Weiterlesen „„Nelson Mandela Educational Centre“ auf der Zielgerade
Noch 18 Monate bis zur Übergabe des Berufsschulzentrums in Kigali/Ruanda

Am Ende der bekannten Welt
Ein Bericht von Rupert Neudeck aus Kibe in der DR Kongo

11.07.2010_I_1Wir haben uns in Kibe eingerichtet, einem Ort, der nicht mehr zu der bewohnten und begehbaren Welt gehörte. Jahrelang trieb dort die Völkermördermiliz FDLR ihr Unwesen bis sie sich in die umliegenden Wälder zurückzog. Jetzt aber haben die Chinesen über 20 km eine Straße gebaut, so dass der Weg von Kamituga, der größten Stadt in der Region, nach Kibe nur noch 30 bis 40 Minuten dauert. Weiterlesen „Am Ende der bekannten Welt
Ein Bericht von Rupert Neudeck aus Kibe in der DR Kongo

„Guma Guma“ oder Beten für Deutschland
Rupert Neudeck aus Ntarama, 40 km. östlich von Kigali/Ruanda

11.07.2010Alle Ruander bedauern, dass die deutsche Fußballmannschaft das Endspiel nicht erreicht hat und von Spanien geschlagen wurde. Die ruandische Ministerin Angelina Muganza sagte es mir bei der Feier zur Verabschiedung von 20 Studenten als Elektro- und Bau-Techniker des Nelson Mandela Educational Centres in Ntarama, wie sehr sie die Niederlage der Deutschen Mannschaft bedauert hatte. Weiterlesen „„Guma Guma“ oder Beten für Deutschland
Rupert Neudeck aus Ntarama, 40 km. östlich von Kigali/Ruanda

Schulen für Afrika – auch ohne Wege!
Die Grünhelme bauen neue Schulen in der DR Kongo

20.06.2010_2Vor drei Wochen ist ein Grünhelme Team in den Süd Kivu aufgebrochen, Peter Sachse und Thomas Just, um einen neuen Platz für eine Schule zu finden. Wir sind diesmal noch weiter von Bukavu in den Süden der Provinz gefahren, bis in die alte Goldgräberstadt Kamituga, entlang der „Route National No 2“, die nach der Renovierung durch eine chinesische Firma einigermaßen mit einem Allrad Fahrzeug befahrbar ist. Vor noch drei Jahren konnte man Kamituga nur per Flugzeug oder Motorrad erreichen (so berichtet Cap Anamur, die seit drei Jahren im Krankenhaus von Kamituga arbeiten). Weiterlesen „Schulen für Afrika – auch ohne Wege!
Die Grünhelme bauen neue Schulen in der DR Kongo

Eine Schule für Afrika – GOAL I der Grünhelme
Zum Auftakt einer neuen Grünhelme-Aktion in Haltern am See

Am 24. Juni – wohlgemerkt an einem Tag, an dem ‚nur’ Dänemark gegen Japan und Kamerun gegen die Niederlande in Süd-Afrika spielen – werden wir in Haltern eine erste Aktion starten, die sich dann wie bei der vorangegangenen bundesweit auswirken und ausbreiten könnte. Weiterlesen „Eine Schule für Afrika – GOAL I der Grünhelme
Zum Auftakt einer neuen Grünhelme-Aktion in Haltern am See

YES AFRICA YOU CAN
Zur Eröffnung der ersten afrikanischen WM in Johannisburg

Wir werden in den nächsten Wochen sehr viel über das andere Süd-Afrika und damit auch über das andere Afrika lernen und erleben können. Wir werden zwei Xhosa Worte kennenlernen: LADUUUUUma ist das eine. Da muss man das UU so lange ziehen, dass man Sorge bekommt, dass es gar nicht wieder aufhört. Das ist das Xhosa Wort für „Tor“. Sao ein langes O haben wir gar nicht. Als Zimmermann damals 1954 in Bern seiner Begeisterung über das dritte Tor der deutschen Nationalelf von Helmut Rahn nicht mehr Herr werden konnte, schrie er nur: TOR, TOR, TOR… Weiterlesen „YES AFRICA YOU CAN
Zur Eröffnung der ersten afrikanischen WM in Johannisburg

Der Kelch ist noch einmal am Berg vorbeigegangen
Aber nur: auf Zeit! Kein Abriss am Montag

06.06.2010Wie uns Daoud Nasser uns jetzt mitteilt, gibt es einen Aufschub von zumindest 60 Tagen. Der Supreme Court – so etwas wie das Deutsche Bundesverfassungsgericht, in Israel allerdings ohne Verfassung, weil es die nicht gibt – hat eine einstweilige Klage gegen die Abrissverfügung der israelischen Militär-Besatzungsbehörde angenommen und in einer Frist von bis 60 Tagen die Militärbehörde aufgefordert, ihre Sicht der Dinge klarzulegen. Weiterlesen „Der Kelch ist noch einmal am Berg vorbeigegangen
Aber nur: auf Zeit! Kein Abriss am Montag

FÜNF TAGE bis zur Zerstörung der Solaranlage
Keine Entwarnung für das Tent of Nations: Im Gegenteil – am nächsten Montag wird zerstört!

Heute hat uns Daoud Nassar die traurige und empörende Nachricht gebracht. Das Israelische Besatzungsregime hat den Einspruch gegen die neun Zerstörungsbefehle auf dem Berg abgelehnt. „Because of their generosity“, „wegen Ihrer Großherzigkeit“, so schreibt die Militär-Verwaltung gebe man den Leuten auf dem Berg noch fünf Tage Zeit bis man diese neun Einrichtungen auf dem Berg platt machen wird. Weiterlesen „FÜNF TAGE bis zur Zerstörung der Solaranlage
Keine Entwarnung für das Tent of Nations: Im Gegenteil – am nächsten Montag wird zerstört!

Keine Entwarnung – kleine Atempause
Grünhelme halten an den Plänen und der Vision eines großen Ausbildungszentrums auf dem Berg Daher fest

FILES-MIDEAST-CONFLICT-GAZA-DEMO-AID-BOATDer Anwalt von Daoud Nassar hat eine Art von Berufung eingelegt bei der israelischen Besatzungsbehörde und dieser Protest ist auch dort eingegangen. Das bedeutet aber nur eine Atempause. Wie erinnerlich waren am Donnerstag letzter Woche, also am 26. Mai um 14 Uhr Beamte der israelischen Besatzungsbehörde auf den Berg der Begegnungsstätte „Tent of Nations“ gekommen, um neun Zerstörungsbefehle (Nine Demolition Orders) von Daoud Nassar als dem Verantwortlichen unterschreiben und exekutieren zu lassen. In solchen Fällen sieht das Besatzungsregime vor, dass entweder der betroffene ‚Sünder’ die von ihm ohne Genehmigung erstellten gebauten Strukturen vernichtet oder es kommt der Bulldozer der Besatzungsbehörde, der das dann tut. Weiterlesen „Keine Entwarnung – kleine Atempause
Grünhelme halten an den Plänen und der Vision eines großen Ausbildungszentrums auf dem Berg Daher fest