Libanon

Mit Einfallsreichtum durch die Not

2021-02-28T21:42:39+01:00

Seit Anfang Dezember ist Tischler Fabian Metzger aus Rettigheim in Baden-Württemberg für die Ausbildung in unserem „Tischlern for Future“-Projekt im Libanon verantwortlich. Bei seiner Arbeit bekommt er hautnah die Lebensumstände der Geflüchteten mit – aber auch ihre kreative Ader. Auf die Frage eines Freundes, wie es momentan in Aarsal aussieht, habe ich geantwortet: „In Aarsal ist es so ruhig und normal wie in Malsch.“ Malsch ist ein kleiner Ort im Kraichgau, die Gegend im Südwesten Deutschlands, aus der ich komme. Meine Antwort war nicht ohne Ironie, und dennoch erlebe ich den Alltag in Aarsal nach gut zwei [...]

Mit Einfallsreichtum durch die Not2021-02-28T21:42:39+01:00

Libanon versinkt im Corona-Chaos

2021-01-16T21:57:16+01:00

Wer dachte, im Libanon kann es nicht schlimmer werden, hat sich gewaltig getäuscht. Explosion, drohender Staatsbankrott, hohe Arbeitslosigkeit und jetzt versinkt das Land im Corona-Chaos. Trotz der massiven Hilfe aus dem Ausland sind in Libanons Hauptstadt Beirut auch fünf Monate nach der Explosion nach wie vor viele Häuser ohne Fenster, was zum großen Teil damit zusammenhängt, dass es kein einheitliches Vorgehen, geschweige denn eine Koordinierung der Wiederaufbauarbeiten gibt. Die Unfähigkeit, diese Krise zu meistern, steht sinnbildlich für das Unvermögen, das Land vor dem Bankrott zu retten. Das Land ist am Boden, es werden dringend Gelder aus dem [...]

Libanon versinkt im Corona-Chaos2021-01-16T21:57:16+01:00

Sägen, Hobeln, Verleimen

2020-12-16T21:43:48+01:00

Unser „Tischlern for Future“-Projekt im Libanon musste wegen der Corona-Pandemie leider monatelang pausieren. Doch seit Anfang Dezember können wir den Workshop glücklicherweise fortsetzen.  Seit 2017 arbeiten wir in dem Ort Aarsal an der Grenze zu Syrien, in dem mehr als 60.000 Syrier*innen Zuflucht vor der Gewalt in ihrem Heimatland gesucht haben. Es ist ein Leben von der Hand in den Mund, langfristige Perspektiven gibt es für die Geflüchteten hier nicht. Auch die ganze Politik der libanesischen Regierung ist darauf ausgerichtet, die Syrer*innen schnellstmöglich wieder loszuwerden. Selbst bei den Kindern ist der Staat rigoros: Kein gemeinsamer Unterricht mit [...]

Sägen, Hobeln, Verleimen2020-12-16T21:43:48+01:00

Beirut: Vier Wochen und 350 Fenster später

2020-09-07T06:49:25+02:00

Am 4. August explodierten im Hafen von Beirut mehrere Tonnen Ammoniumnitrat. Wir haben in den ersten Wochen unbürokatische, pragmatische Nothilfe geleistet. Ein Resümee. Auch gut einen Monat nach der riesigen Explosion in Beirut ist von einer einkehrenden Normalität in der Hauptstadt wenig zu spüren. Zwar laufen die Aufräumarbeiten in den Straßen der betroffenen Stadtteile auf Hochtouren, viele Wohnungen sind aber nach wie vor unbewohnbar. Die wohlhabenderen Beirutis haben sich in ihre Häuser und Wohnungen in den Bergen zurückgezogen, diejenigen, die diese Möglichkeit nicht haben, sind bei Verwandten und Bekannten untergekommen – oder sie verweilen in ihren Wohnungen [...]

Beirut: Vier Wochen und 350 Fenster später2020-09-07T06:49:25+02:00

Beirut – Unterstützung für die erschütterte Stadt

2020-08-11T18:55:35+02:00

Wirtschaftskrise, Corona-Pandemie und politische Instabilität: Die Explosion im Hafen von Beirut hat die libanesische Bevölkerung in einer ohnehin schon schwierigen Zeit erschüttert. Wir sind in Gedanken bei den mehr als 100 Toten und den tausenden Verletzten, bei ihren Familien und Freunden. Zudem sind mehr als eine Viertelmillion Menschen ohne Obdach. All ihnen gilt unser Mitgefühl.   Der Libanon ist mit der Katastrophe überfordert – und dringend auf Unterstützung angewiesen. Unser Projektleiter Simon Bethlehem hält sich momentan in unserem Projektort Aarsal auf und ist an diesem Donnerstag nach Beirut gefahren, um sich mit den Behörden und unseren Partnerorganisationen [...]

Beirut – Unterstützung für die erschütterte Stadt2020-08-11T18:55:35+02:00

Tischlern for Future Vol.2 – Von Saida nach Arsal

2020-08-09T21:20:38+02:00

Ausbildung ist Zukunft. Dies gilt umso mehr für die jugendlichen syrischen Geflüchteten im Libanon. Unser Schreiner*innen-Ausbildungsprojekt ist nun von Saida in den Geflüchteten-Hotspot Arsal umgezogen. Das Restriktionsnetzt, das die libanesische Regierung über die syrischen Geflüchteten im Land gezogen hat, ist sehr engmaschig. Es hat zum Ziel, den Aufenthalt im Libanon für die Syrer*innen so unangenehm wie möglich zu machen, und läuft darauf hinaus, dass die Geflüchteten kaum Entfaltungsmöglichkeiten haben. Dies beginnt schon bei den Kindern und Jugendlichen und ihren Zukunftsperspektiven. Der Schulunterricht ist für sie beschränkt und findet in separaten Schichten, strikt getrennt von libanesischen Kindern statt. [...]

Tischlern for Future Vol.2 – Von Saida nach Arsal2020-08-09T21:20:38+02:00

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