Vorstand der Grünhelme

Vorstandsvorsitzender:

Martin Mikat (Jahrgang 1985) ist ausgebildeter und leidenschaftlicher Zimmermann. Während seiner Wanderschaft hat er die Arbeit der Grünhelme unterstützt und zu schätzen gelernt. Nach dem er für die Grünhelme in Pakistan, der DR Kongo, Syrien und später auf den Philippinen war, studiert Martin Mikat nun Holzbau in Rosenheim.

Stellvertretender Vorsitzender:

Max Werlein (Jahrgang 1982) ist Sohn zweier Mitarbeiter des „Komitee Cap Anamur“, die sich während eines Einsatzes in Uganda 1980 kennengelernt haben. Max Werlein studierte Energie- und Umwelttechnik in Hamburg und lebt und arbeitet seit 2012 in Leipzig. Seinen ersten Einsatz für die Grünhelme hatte Max Werlein 2009 im Rahmen eines Schulbauprojekts in der DR Kongo, Provinz Süd-Kivu. Seit Sommer 2013 hat Max Werlein sein berufliches Arbeitspensum reduziert und wieder vermehrt Aufgaben für die Grünhelme übernommen.

Mitglied des Vorstands:

Rudolf Stängle (Jahrgang 1949) ist Diplom Ingenieur für Elektrotechnik und pensionierter Oberstudienrat. Neben seiner beruflichen Tätigkeit als Lehrer an der Maschinenbauschule in Würzburg betätigt sich Rudolf Stängle auch ehrenamtlich mit viel Engagement – unter anderem als ausgebildeter Telefonseelsorger, Notfallseelsorger und Kirchenvorstand. Für die Grünhelme war Rudolf Stängle schon in Afghanistan, dem Kongo und in Vietnam. Außerdem organisiert Rudolf Stängle regelmäßig Vorträge, Spendenaktionen und Ausstellungen für die Grünhelme.

Ehrenvorsitzender (* 14. Mai 1939 / † 31. Mai 2016):

Rupert Neudeck wurde am 14. Mai 1939 in Danzig geboren. Im Februar 1979 gründete er zusammen mit Heinrich Böll das Komitee Cap Anamur. Von 1979 bis 1986 retteten die Hilfsschiffe 11.488 vietnamesische Flüchtlinge im Südchinesischen Meer. Zahlreiche hauptsächlich medizinische Projekte finden bis heute in vielen Ländern statt. Im Jahr 2003 gründete Rupert Neudeck mit Aiman Mazyek die Hilfsorganisation Grünhelme. Seine Promotion schrieb er im Fach Philosophie über „Die politische Ethik bei Jean-Paul Sartre und Albert Camus. Bis zu seiner Pensionierung arbeitete er als Journalist beim Deutschlandfunk in Köln. Rupert Neudeck bekam u.a. folgende Ehrungen: die Theodor-Heuss-Medaille, den Erich-Kästner-Preis, den Marion-Dönhoff-Preis, die Ehrendoktorwürde der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und die der Universität Prizren im Kosovo, den Bürgerpreis der deutschen Zeitungsverleger, den Erich-Fromm-Preis, den Bornheimer der Europaschule Bornheim.

Rupert Neudeck starb am 31. Mai 2016 in Siegburg.