120 Meter lange Seilbahn sorgt für Entlastung
Nepal: Materialtransport im Bergdorf Pauwa

Die Grünhelme-Seilbahn im Bergdorf Pauwa ist fertig. In den nächsten Wochen soll mit Hilfe der 120 Meter langen Seilbahn schweres Material zu den besonders abgelegen Häusern transportiert werden. In Pauwa, im Distrikt Kavrelanchok, haben die Grünhelme mittlerweile 50 Häuser gebaut. Nach einem Jahr handfester Hilfe ist für uns klar die Unterstützung muss weiter gehen. Zu groß ist die Zahl der verlassenen Bergdörfer, die kaum auf internationale Hilfe hoffen können. Die Grünhelme sind ebenfalls in der Region Sindupalchuk aktiv und bauen dort das Dorf Pulping wieder auf. Weiterlesen „120 Meter lange Seilbahn sorgt für Entlastung
Nepal: Materialtransport im Bergdorf Pauwa

Traueranzeige der Familie Neudeck

Der Schriftgelehrte sprach: Wer ist denn mein Nächster?
Jesus antwortete und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber; sie plünderten ihn und schlugen ihn und ließen ihn halbtot liegen. Es traf sich, dass ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und als er ihn sah, ging er vorüber. Desgleichen auch ein Levit. Als er zu der Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber. Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin. Als er ihn sah, jammerte er ihn und er ging zu ihm, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn. Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus, gab sie dem Wirt und sprach: Pflege ihn. Wenn du mehr ausgibst, will ich dir’s bezahlen, wenn ich wiederkomme. – Wer von diesen dreien, meinst du, ist dem, den die Räuber überfallen haben, der Nächste gewesen?
Der Schriftgelehrte sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat.

Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen!

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Cap Anamur und die Grünhelme trauern um ihren Gründer und Freund Rupert Neudeck

Rupert NeudeckBis zuletzt war er nicht nur ein vielgefragter Interviewpartner, sondern hat gesellschaftspolitische Debatten angestoßen und als moralische Instanz maßgeblich die öffentliche Meinung geprägt. Heute ist Rupert Neudeck im Alter von 77 Jahren verstorben. Cap Anamur und die Grünhelme trauern um ihren Gründer, ihr humanitäres Vorbild, ihren Wegbereiter und stetigen Begleiter, um ihren Freund. Unsere Gedanken und Anteilnahme gelten seiner Frau Christel und ihren gemeinsamen Kindern, Enkeln und Angehörigen in dieser schweren Stunde.

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40 °C, steinharter Boden und ein Brunnen
Senegal: Grünhelme-Team in Ziguinchor trotzt den Verhältnissen

29.05.2016Als die Grünhelme Nicole, Lennart und Sebastian begannen, das erste Loch für die insgesamt 24 Punktfundamente auszuheben, wurde viel über Alternativen und sogar die Beschaffung eines Radladers diskutiert. Denn der Boden in Ziguinchor besteht größtenteils aus ausgetrocknetem und damit steinhartem Lehm. Weiterlesen „40 °C, steinharter Boden und ein Brunnen
Senegal: Grünhelme-Team in Ziguinchor trotzt den Verhältnissen

Sea-Watch 2 rettet 131 Menschen vor der lybischen Küste aus Seenot
Die Grünhelme wünschen den Geretteten eine schnelle Genesung!

24.05.2016Vor der libyschen Küste konnte das Team der Sea-Watch 2 am 24. Mai ein Flüchtlingsboot retten, in dem sich 131 Menschen befanden – darunter 50 Frauen, eine Schwangere und 15 Kinder. Ein Kind musste mit einer schweren Lungenentzündung und Dehydration an Bord der Sea-Watch 2 von einem medizinischen Team behandelt werden. Mittlerweile befinden sich das Kind und seine Mutter auf dem europäischen Festland. Weiterlesen „Sea-Watch 2 rettet 131 Menschen vor der lybischen Küste aus Seenot
Die Grünhelme wünschen den Geretteten eine schnelle Genesung!

„Sie gehen in die Krisengebiete und helfen vor Ort“
Aachener Nachrichten berichten über unsere Ausstellung in der Citykiche

23.05.2016_1„Ob gestrandete Flüchtlinge in Marokko, fehlende Schulen im Nordirak oder Taifune auf den Philippinen: Überall auf der Welt gibt es – oftmals großflächige – Gebiete, die mit zahlreichen Problemen zu kämpfen haben. Bereits seit 2003 unterstützt die Hilfsorganisation Grünhelme deshalb die Menschen sowohl in Kriegs-, Katastrophen- oder Krisengebieten. Denn ihr Motto lautet: Wenn irgendwo Not ist – hingehen!“ Weiterlesen „„Sie gehen in die Krisengebiete und helfen vor Ort“
Aachener Nachrichten berichten über unsere Ausstellung in der Citykiche

Ein trockener Boden für die Geflüchteten
Zur aktuellen Situation im nordgriechischen Flüchtlingscamp von Nea Kavala/Idomeni

06.05.2016_01„Hello my friend!“ wird uns zu Beginn unseres Projekts von allen Seiten den ganzen Tag zugerufen. Nach wenigen Tagen hören wir diesen Satz immer seltener, da viele Leute inzwischen unsere Namen kennen. Und wir Ihre. Dies liegt daran, dass wir eine aufregende Produktionsstätte aufgebaut haben und ein dringliches Problem gemeinsam lösen: seit März 2016 produzieren wir in Nordgriechenland in einem vom Militär geführten Flüchtlingscamp Böden für die Zelte der Geflüchteten. Nach Fertigstellung von über 400 Böden in Cherso, einem Ort in der Nähe des inzwischen weltweit bekannten Grenzorts Idomeni, sind wir nun seit April im Ort Nea Kavala. Weiterlesen „Ein trockener Boden für die Geflüchteten
Zur aktuellen Situation im nordgriechischen Flüchtlingscamp von Nea Kavala/Idomeni

Wenn aus Kurden und Arabern Freunde werden
Idomeni: Ein Erfahrungsbericht unseres Projektleiters David Leitz

29.04.2016_01Jisal ist elf Jahre alt, aufgeweckt und immer fröhlich. Und: er begleitet unsere Arbeiten im Flüchtlingscamp an der griechisch-mazedonischen Grenze mit großem Eifer. Jisal ist eigentlich ein ganz normaler Junge – wären da nicht der Krieg in Syrien und seine Flucht. Jisal ist Kurde. In der Hoffnung auf eine bessere und vor allem sicherere Welt, ist Jisal mit seiner Familie aus der syrischen Stadt Aleppo nach Europa geflüchtet. Weiterlesen „Wenn aus Kurden und Arabern Freunde werden
Idomeni: Ein Erfahrungsbericht unseres Projektleiters David Leitz

Schule in Kani Sherin nimmt Form an
Sicherheitslage im Nord-Irak bleibt angespannt

23.04.2016Die neue Schule im nordirakischen Dorf Kani Sherin nimmt Form an. Nach Abschluss der Bauarbeiten im Sommer 2016 sollen in der Grund- und Sekundarschule mehr als 500 kurdisch- und arabischsprachige Kinder gemeinsam lernen können. Die Grünhelme arbeiten bereits seit September 2015 zusammen mit der Bevölkerung am Wiederaufbau der Schule, die vor rund anderthalb Jahren vom Islamischen Staat (IS) zerstört wurde. Weiterlesen „Schule in Kani Sherin nimmt Form an
Sicherheitslage im Nord-Irak bleibt angespannt

Hans Koschnick ist am 21. April 2016 gestorben!
Grünhelme trauern um einen Freund und Mitglied des Kuratoriums

Voila un homme! Seht, was für ein Mensch. Er war wirklich dieser Mensch, der da steht wie eine Kerzengerade, um ihn herum die größten Gefahren im Anzug. Das war Mostar 1994, im Hotel ERO. Koschnick hatte wie angekündigt das Dekret unterzeichnet, wie die Gemengelage Mostar Ost und Mostar West sein sollte. Mostar West war kroatisch-katholisch, Mostar Ost war kroatisch-muslimisch. Dagegen wehrten sich, vorbereitet, wild gewordene fanatische Kroaten. Die Situation war brandgefährlich für Koschnick. Er saß in dem Wagen fest, man suchte nach einer Möglichkeit, den Wagen umzukippen oder anzuzünden. Die IFOR, also die UNO-Armee beriet lange über die Sicherheitslage für sich selbst und als sie da war, war es zwei Stunden zu spät. Weiterlesen „Hans Koschnick ist am 21. April 2016 gestorben!
Grünhelme trauern um einen Freund und Mitglied des Kuratoriums